„Wir müssen den Berufsstand der Erzieherinnen und Erzieher dringend aufwerten.“ Mit dieser Forderung kommentiert der stellvertretende Diözesan-Caritasdirektor Helmar Fexer die aktuelle Debatte um die Situation des pädagogischen Personals in den Tageseinrichtungen für Kinder. „In diesen Einrichtungen arbeiten hoch motivierte Fachkräfte, die sich täglich für das Wohl von Kindern und Eltern einsetzen“, so Fexer weiter. „Dies muss die Gesellschaft honorieren – insbesondere durch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen.“ Dazu gehöre eine Reduzierung der Anzahl zu betreuender Kinder pro Erzieher. Eine weitere zentrale Aufgabe sieht Fexer darin, die Qualität der Ausbildung weiterzuentwickeln.
Vom 28. Juli bis 11. August 2009 bietet der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e.V. eine Seniorenerholung im Haus St. Raphael in Kempten (Allgäu) an. Das modern ausgestattete Haus liegt in ruhiger Lage am Stadtrand von Kempten und wird von Schwestern geführt. Großzügige Aufenthaltsräume, ein gepflegter Speisesaal, die Kapelle und die gut ausgestatteten, geräumigen Zimmer vermitteln eine angenehme und freundliche Atmosphäre.
Noch Plätze frei sind bei den Kindererholungen, die der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg in diesem Jahr anbietet: •für Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren auf Ummanz / Insel Rügen vom 3. bis 17. August 2009 •für Jungen und Mädchen im Alter von 8 bis 12 Jahren in Grünheide am Peetzsee / Mark Brandenburg vom 7. bis 21. August 2009 und vom 13. bis 27. August 2009 •für Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren in Lubmin / Ostsee vom 9. bis 23. August 2009 •für Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 10 Jahren in Teuschnitz / Frankenwald vom 14. bis 29. August 2009
Anschaffungen für über 10.000 Euro konnte der „Förderverein für Senioren und Hochbetagte in den Alten- und Pflegeheimen der Caritas in Bamberg e.V.“ vergangenes und dieses Jahr ermöglichen. So konnte im Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Walburga eine Mikrophonanlage installiert werden. Das Dr.-Robert-Pfleger-Rehabilitations-und Altenpflegezentrum St. Otto erhielt eine Aufstehhilfe i, Wert von 3.400 Euro. Und das Caritas-Seniorenzentrum St. Josef in Gaustadt konnte ein Fernsehgerät für den Gemeinschaftsraum und eine Digital-Kamera erwerben. Auch Ausflüge der Bewohner finanzierte der Förderverein.
Küchenchef Stephan Kemmer hat den Ehrgeiz, eine möglichst abwechslungsreiche Speisekarte zusammenzustellen. Denn "Essen auf Rädern" soll schmecken wie selbst gekocht. Das kann jeder, der will, testen. Der Mahlzeitendienst der Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege St. Marien in bamberg liefert gerne ein kostenloses Probemenü.
Am Donnerstag, 11. Juni 2009, von 13.00 bis 17.00 Uhr öffnet das Caritas- Alten- und Pflegeheim St. Ludwig für interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Ansbach und Umgebung seine Pforten.
Am Nachmittag vor Christi Himmelfahrt segnete Dekan Peter Brandl in Neunkirchen am Brand das neue Haus des Wohnmodells „In der Heimat wohnen – ein Leben lang“. Die meisten der 15 barrierefreien Wohnungen sind mittlerweile bezogen. Das Wohnmodell – das inzwischen an 17 Standorten in der Erzdiözese bereits verwirklicht oder in der Umsetzung ist – wurde vom Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg und dem kirchlichen Wohnungsunternehmen Joseph-Stiftung entwickelt.
Das Komasaufen Heranwachsender sorgt für Schlagzeilen und alarmiert die Drogenbeauftragten. Weniger sensationsträchtig ist jahrelanger Alkoholmissbrauch. Doch die körperlichen Folgeerkrankungen können gravierend sein.
In Gößweinstein entsteht bis Ende des Jahres ein weiterer Standort des Modells „In der Heimat wohnen – ein Leben lang“. Erstmals durch einen Umbau. Das bisherige Erholungsheim St. Elisabeth der St. Franziskusschwestern aus Vierzehnheiligen wird so umgestaltet, dass 13 barrierefreie Wohnungen entstehen.
Im Jahr 2007 betrug nach Meldung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung im Freistaat die Armutsrisikoquote 11,0 Prozent. Überdurchschnittliche Armutsrisikoquoten verzeichneten insbesondere Erwerbslose sowie Alleinerziehende und deren Kinder. Bei der Bevölkerung mit Migrationshintergrund waren im Freistaat 20,5 Prozent von Armut bedroht, während bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund die Quote bei nur 8,7 Prozent lag.